Gut ist…

Gut ist, wenn der Distributor zeitgenau nochmal einen Karton Raspberry PI B+ ins Büro wirft.

Schlecht ist, wenn man den PI B+ als Grundlage für weitere Projekte nimmt und am Tag der Lieferung die wesentlich leistungsfähigere Version 2 auf dem Markt ist.

Und ganz schlecht ist, wenn die RaspberryPI-Webseite (wo man sich die aktuellsten Daten laden kann) aufgrund des Ansturms down ist und man die 5 Stunden dafür geplante Zeit nun was anderes machen darf.

Fehler gibt es…

Am Wochenende einen Server im RZ installiert, planmässig die beiden Ethernetkabel am nächsten freien Portpärchen 23+24 angeschlossen. Statt grüner Dauerleuchte war aber nur Orange und statt flackerndem Netzwerktraffic an der zweiten LED nur sporadisches Blinken.

Server jedenfalls nicht erreichbar.

Hektisch Kabel getauscht, keine Verbesserung. Host neu gestartet, keine Verbesserung.

Grübel, grübel…. Irgendwo im Hinterkopf kam plötzlich der Gedanke, dass der Switch nach 4 Jahren ohne Reboot und Neuanschluss von Hardware einfach die inaktiven Ports lahmgelegt hat.

So war es auch – mit dem einen Ende einer Pinzette aus meinem Notfallwerkzeugköfferchen (vor 20 Jahren für 18 Deutschmark bei einem fliegenden Händler gekauft) den Switch neu gebootet und schon waren alle Sorgen verflogen.

Der HP ProCurve 1810G nerft mich schon seit Jahren weil sein eingebauter Webserver nach paar Wochen ohne Ansprache zuverlässig wegstirbt. Vorher hatte ich an gleicher Stelle einen Switch von Netgear dessen Webinterface ebenfalls nie da war wenn man es brauchte.

Der nächste Switch wird einfach wieder ein Billigteil ohne Management-Interface.