VoIP über alles – „Erleben, was verbindet.“

Der Grund, warum ich Donnerstag vergebens auf den Techniker gewartet habe: jemand kluges hat herausgefunden dass die Digitalisierungsbox Standard nicht die Ursache sein kann sondern die dahinterhängende ISDN Telefonanlage.

Nach gut 14 Tagen ein erstaunliches Ergebnis, das habe ich am Abend des Donnerstags auch herausgefunden und dem Kunden eine Mail geschickt mal die Kabel raus-rein sowie das AEG-Prinzip (Ausschalten-Einschalten-Geht) auf die alte TK-Anlage anzuwenden.

Und siehe da – ich bekam am morgen zu einer frühen Unzeit den Anruf, dass wieder alles geht und die Info, dass in 30min ein Techniker kommt. Nämlich jemand, der die Telefonanlage flickt.

Da will ich nicht nachstehen und mal flugs Dusche, Frühstück und Hinfahrt in einem (wie ich das alles in 30min bei 40min Anfahrtszeit geschafft habe bleibt Firmengeheimnis).

Am gelösten Problem konnte der Kollege Techniker nix machen, aber er schob die analoge Frankiermaschine auf den verbleibenden ISDN-Kanal mit dem Ergebnis dass es auch nicht besser wurde.

Aber er klemmte sich gehörig dahinter, diskutierte mit dem Frankiermaschinenherstellersupport und das Ergebnis war… es kam per Mail eine Software mit der man die Frankiermaschine über USB an einen PC ankoten kann.

Das hätte ich vor 4 Wochen gebraucht und nicht jetzt erst.

Bis auf paar Kleinigkeiten (nach dem Softwareupdate der heiligen „Digitalisierungsbox Standard“ wurde bei der Umsetzung der eingehenden Anrufe mal wieder nicht die ONKZ rausgefiltert) lief erstmal alles glatt.

Paar Tage später stellte sich heraus, dass sich die Digbox bei IPv6 als DNS-Server im Netz vordrängelte. Grössere Konfusion, nix ging mehr. Konnte aber auch behoben werden.

Bleibt nur noch die Umleitung der zweiten Rufnummer des Kunden auf eine Least-Cost-Nummer die in der alten TK-Anlage so seltsam konfiguriert wurde dass sie nur unter bestimmten Umständen und eher zufällig wirksam wurde. Keiner weiss woher diese Umleitung kommt, aber ein ziemlich genervter Callcentermitarbeiter bei Vodafone erklärte wie man das los wird: Schriftliche Kündigung bei Vodafone mit der Bitte um eine schriftliche Kündigungsbestätigung die der Kunde dann nach Bonn zur Telekom schicken muss um die Rufumleitung zu Vodafone zu kappen.

Ich wette ne Kiste Bier, dass der umgekehrte Weg (also Einstieg in das Least-Cost-Routing) einfacher war.